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Studie: Die weltweit größten Vermögensverwalter

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Die Bank of America steht wie im vergangenen Jahr mit einem verwalteten Vermögen von 1.741 Milliarden Dollar an der Spitze des Private-Banking-Rankings, das die Unternehmensberatung Scorpio Partnership im Rahmen einer Marktstudie veröffentlicht hat.

Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 1.594 Milliarden Dollar folgt die Schweizer UBS auf Platz 2 vor Morgan Stanley (1.508 Milliarden Dollar). Wells Fargo (1.218), Credit Suisse (775) und JP Morgan (636) belegen die nächsten Plätze. Einziges deutsches Kreditinstitut in den Top 10 ist die Deutsche Bank auf Rang 9 mit 272 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen.

Die zehn größten Anbieter der Finanzbranche verwalten laut den Berechnungen von Scorpio Partnership zusammen 8,73 Billionen Dollar. Insgesamt hielten die Reichen dieser Welt im letzten Jahr 16,5 Billionen Dollar in ihren Bankdepots. Das sind dank des internationalen Aufschwungs 2 Billionen Dollar mehr als vor einem Jahr, wie die Studie, die 230 Vermögensverwalter untersuchte, ergab.

Noch erhebliches Potenzial


Die Vermögensverwalter haben ihr Potenzial längst nicht ausgeschöpft: Laut der Studie haben die sogenannten High Net Worth Individuals – Menschen oder Familien mit mehr als einer Million Dollar investierbarem Vermögen – bisher lediglich 42 Prozent ihres auf 40 Billionen Dollar geschätzten Vermögens den Vermögensverwaltern anvertraut.
„Nach unseren Berechnungen liegt das realistische Potenzial, das für die Branche erreichbar ist, bei etwa zwei Drittel des Gesamtwertes“, sagt Catherine Tillotson von Scorpio Partnership. Demnach geht es um weltweit mindestens weitere zehn Billionen Dollar, die reiche Anleger den Banken nicht zur Verwaltung übergeben wollen – eine Folge der Finanzkrise, die das Vertrauen in die Banken erheblich beschädigt habe, so Tillotson weiter.

Auch ist in der Vermögensverwaltungsbranche der Studie zufolge Größe entscheidend. Geldhäuser, die nicht zu den Top 100 zählen, seien mit Ertragsrückgängen konfrontiert und hätten zunehmend Probleme mit der Beschaffung von frischen Einlagen.

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