Studie: Erfolg schadet der Performance

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Das Magazin „Forbes“ hat aktuelle Zahlen der Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) über den amerikanischen Fondsmarkt ausgewertet. Thema waren die Fünf-Jahres-Zeiträume jeweils von März 2000 bis 2005 sowie von 2005 bis 2010.

Von 791 US-Aktienfonds, die bis 2005 zur erfolgreicheren Hälfte gehörten, landeten fünf Jahre später nur 39,3 Prozent noch einmal in der oberen Hälfte. Nach dem Zufallsprinzip wäre es aber logisch gewesen, dass genau 50 Prozent erneut erfolgreich abschneiden.
Im Gegenzug stiegen nur 32,9 Prozent der anfangs erfolglosen Hälfte im Folgezeitraum in die Erfolgshälfte auf. 37,7 Prozent wurden aufgelöst oder mit anderen Fonds verschmolzen.

Von der Standardwertefonds im obersten Quartil (die Top 25 Prozent) konnten nur 18,5 Prozent ihre Top-Platzierung in den fünf Folgejahren halten. Per Zufall wären hier 25 Prozent logisch gewesen.

Erfolg ist nicht gut für die Performance und lässt Fonds abstürzen, könnte man hieraus schlussfolgern - bis die nächste Studie das Gegenteil belegt.

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