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Studie: Fast die Hälfte der Deutschen ist nicht unfallversichert

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Das hat eine Umfrage der GfK im Auftrag der Gothaer Versicherung ergeben. Auffällig ist auch: Der Anteil der Befragten unter 30, die das Unfallrisiko nicht abgesichert haben, ist mit über 61 Prozent sehr hoch – bei Lehrlingen und Auszubildenden sind es mehr als 70 Prozent.

„Das sind erschreckende Werte. Denn gerade Berufseinsteiger haben bei Freizeitunfällen noch keinen Schutz durch  die  Erwerbsunfähigkeitsversicherung“, so Ralf Mertke, Unfallexperte der Gothaer.

Hochschulabsolventen haben eher eine Unfallpolice

Bewohner von Städten bis 100.000 Einwohner verneinen den Besitz einer Unfallpolice zu rund 40 Prozent, bei Bewohnern von Städten mit mehr Einwohnern verzichten annähernd 60 Prozent auf die Unfallversicherung. „Zwar sinkt statistisch gesehen die Schadenhäufigkeit mit der Zunahme der Bevölkerungsdichte, dennoch lauern natürlich auch in der Stadt erhebliche Unfallgefahren“, sagt Mertke.

Auch Bildung und Geldbeutel haben laut Studie entscheidende Einflüsse auf den Abschluss einer Unfallpolice. Legt man die Bildung der Befragten zugrunde, sind finanzkräftige Hochschulabsolventen ungefähr doppelt so häufig unfallversichert wie der Rest der Bevölkerung.

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