Studie: Finanzkrise verhindert Altersvorsorge

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Optimismus sieht anders aus. Knapp 60 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass sich die Finanzkrise noch bis ins kommende Jahr hinziehen wird. Fast die Hälfte der Bundesbürger sieht neben der Glaubwürdigkeit der Banken auch die der Versicherungen in Gefahr. Das hat eine aktuelle Studie des Versicherers Arag ergeben.

Das Gefühl, am Beginn einer ordentlichen konjunkturellen Entwicklung zu stehen, haben nur rund 8 Prozent der Befragten, im vergangenen Jahr waren es noch 35 Prozent. Vor allem der Arbeitsmarkt wird unter dem aktuellen Abschwung leiden, sind die Bundesbürger überzeugt. 2007 dachten noch fast 60 Prozent, dass die Beschäftigtenzahlen wachsen werden, heute sind es 13,5 Prozent.

Besonders düster blicken die Selbstständigen ins nächste Jahr. Nach 30 Prozent im Vorjahr glauben jetzt nur noch 7 Prozent, dass sich ihr Lebensstandard 2009 steigern wird. Das wirkt sich auch auf die geplante Altersvorsorge aus. Gut 8 Prozent wollen im nächsten Jahr noch privat für ihre Rente vorsorgen, 2007 lag dieser Wert bei 38 Prozent.

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