Studie: Jährliche Portfoliokorrektur erhöht die Rendite
Insbesondere wenn es sich um langfristige Anlageziele wie die private Altersvorsorge handelt, können Anleger mit Rebalancing eine weitaus bessere Rendite erzielen.
Bei der Untersuchung wurde ein Modellportfolio (50 Prozent Aktien, 35 Prozent Staatsanleihen, 15 Prozent Unternehmensanleihen) über den Zeitraum von 1997 bis 2011 analysiert. Ohne jährliches Rebalancing erzielte das Portfolio eine Wertentwicklung von 95,6 Prozent, mit wären es dagegen 109,5 Prozent gewesen.
Ein weiterer Vorteil: Der Anleger handelt antizyklisch. Beim Rebalancing werden Anlageklassen, deren Wert gestiegen ist, verkauft, und andere, deren Wert gesunken ist, gekauft. „Auf lange Sicht ist das antizyklische Handeln die klügere Strategie für den Werterhalt des Portfolios“; so Grüneke.
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