Studie: Jüngere Generation setzt auf Aktien und Aktienfonds
Insbesondere bei jüngeren Anlegern stehen aktienbasierte Produkte wieder hoch im Kurs. So hat die Zahl der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in der Gruppe der unter 40-Jährigen um 117.000 oder 5,2 Prozent zugenommen. Bei Anlegern im Alter von 40 bis 59 beziehungsweise über 60 Jahren sind hingegen Rückgänge um 64.000 (minus 1,5 Prozent) beziehungsweise 34.000 (minus 1,4 Prozent) zu verzeichnen. Dennoch sieht der Studienleiter und geschäftsführender Vorstand des DAI Rüdiger von Rosen keinen Anlass zur uneingeschränkten Freude. „Im Vergleich zu anderen Ländern gibt es immer noch viel zu wenig Aktionäre in Deutschland“, erklärt von Rosen. Grund hierfür seien unter anderem die steuerlichen Rahmenbedingungen. „Deshalb muss insbesondere die mit der Abgeltungssteuer verbundene Benachteiligung der Aktienanlage gegenüber anderen Anlageformen von der nächsten Bundesregierung schnellstmöglich beendet werden“, so der DAI-Chef.
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