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Studie: Junge Menschen haben ihre Finanzen im Griff

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Die WDR Medienforschung befragte in einer repräsentativen Studie 1.000 junge Deutsche im Alter von 14-29 Jahren zum Thema Geld und ihrem persönlichen Umgang damit.

Das Ergebnis: Die Jugend von heute interessiert sich nicht nur für Party, Musik und Shopping, sondern hört auch beim Thema „Geld“ genauso interessiert hin wie der Rest der Bevölkerung.

77,4 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich nicht zu jung fürs Thema Finanzen halten und immerhin die Hälfte schätzt den eigenen Wissensstand als „gut“ ein. Möglicherweise ist bei dieser Selbsteinschätzung auch eine Portion Selbstüberschätzung im Spiel: Ein Großteil der Befragten hält den Wissensstand Gleichaltriger nämlich für „weniger gut“.

Als Top-Informationsquellen geben die Befragten Eltern, Bank und das Internet an, obwohl letzteres von vielen als unzuverlässig eingestuft wird.

Sparschwein versus Konto

88 Prozent aller Befragten haben ein Konto, auf dem sie ihr Geld für ein bestimmtes Ziel oder um Rücklagen für die Zukunft zu bilden, sparen. Ein Sparschwein besitzen immerhin noch fast zwei Drittel.

Im Allgemeinen sind junge Menschen eher vorsichtig, wenn es um Kredite und Ratenkäufe geht. Nicht einmal ein Drittel hat bisher Raten abgestottert und erst 18 Prozent haben einen Kredit aufgenommen. Für den Dispokredit gilt ähnliches: Nur jeder fünfte Befragte der „ins Minus gehen“ kann, hat dies schon einmal gemacht.

Viel Geld – wohin damit?

Bekämen die Befragten 1.000 Euro in die Hand gedrückt, würden 40 Prozent den Gewinn sparen. 28,5 Prozent würden es für Freizeitaktivitäten ausgeben: Shoppen steht mit 15,1 Prozent hinter Mobilität erst an vierter. Weniger als jeder Zehnte würde den Gewinn für die eigene Wohnung ausgeben. Die komplette Studie inklusive Experten-Kommentar können Sie hier nachlesen.

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