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Studie: Luftverschmutzung bremst Klimawandel

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Die winzigen Abgasteilchen streuen das Sonnenlicht, wodurch es von allen Seiten auf die Blätter fallen kann. Dadurch wiederum können die Pflanzen mehr Sonnenlicht für ihr Wachstum verwenden und mehr Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen. Außerdem lenken die Abgasteilchen Sonnenlicht ins All zurück, dadurch trifft weniger auf die Erde und die Atmosphäre erwärmt sich nicht so stark.
Ohne die Verschmutzung der Atmosphäre durch feine Partikel wäre die durchschnittliche Temperatur auf der Erde seit der Industrialisierung nicht um 0,7, sondern um 1,1 Grad Celsius gestiegen, hat Knut Alfsen vom Zentrum für internationale Umweltforschung in Oslo berechnet. Und: „Wenn wir weiterhin die Luftreinheit in der unteren Atmosphäre verbessern, was wir um der menschlichen Gesundheit Willen machen müssen, dann wird es viel schwerer, den gefährlichen Klimawandel mittels Kohlendioxidreduktion zu vermeiden“, so Mitautor Peter Cox von der Universität Exeter.
Mehr Dreck in der Luft ist allerdings keine Lösung. „Feinstaub ist der bei weitem schlimmste Killer, dem wir ausgesetzt sind. Noch dazu ein heimtückischer, weil sich seine Opfer kaum wehren können“, so Michael Braungart, Professor für chemische Verfahrenstechnik. Die Feinstaubbelastung senke die Lebenserwartung eines Mitteleuropäers um durchschnittlich drei Jahre. „In der Europäischen Union sterben durch Feinstäube jährlich 370.000 Menschen, weit mehr als an den Folgen des Passivrauchens oder durch Alkohol.“


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