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Studie: Makler sind mit Versicherern unzufrieden

Studie: Makler sind mit Versicherern unzufrieden

Freie Makler sind, was die Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen angeht, „mehrheitlich und teils zunehmend“ unzufrieden. Das ist das Ergebnis der Studie „Mehrwerte für Makler schaffen“ des Marktforschungsinstituts Psychonomics in Zusammenarbeit mit dem auf Versicherungen spezialisierten IT-Dienstleister Adesso. Sie bekämen zu wenig Unterstützung, die Gesellschaften seien zu stark auf ihren Ausschließlichkeitsvertrieb ausgerichtet und die Partnerschaft würde zu selten „auf gleicher Augenhöhe“ geführt, monieren die Befragten. 

Vor allem wünschen sich die Makler Hilfe bei der Kundenberatung und maßgeschneiderte Angebote zur Steigerung des Vertriebserfolgs. Dazu zählen sie etwa Schulungen und Trainings, das zeitnahe Bereitstellen von Informationen, gute Erreichbarkeit des Versicherers oder eine schnelle Antragsbearbeitung. „Die zunehmende Call-Center-Betreuung wird von vielen Maklern hingegen kritisch beobachtet“, sagt Psychonomics-Studienleiter Oliver Gaedeke. 

Für die Zukunft erhoffen sich die Makler, dass Geschäftsprozesse und Kommunikationswege besser miteinander vernetzt werden, um etwa die Stornoquoten zu senken und Kunden, die gekündigt haben, wieder zu gewinnen.

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