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Studie: Nachhaltige Investments vor dem Durchbruch

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Von den bereits investierten Anlegern wollen in den kommenden drei Jahren 40 Prozent den Anteil der nachhaltigen Investments erhöhen. Das geht aus einer Studie der dänischen Fondsgesellschaft Bankinvest und der Leuphana Universität Lüneburg hervor. Anfang Januar wurden dafür 225 institutionelle Anleger befragt, darunter Fondsgesellschaften, Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Family Offices und Rating-Agenturen.
Besonders positiv sehen die Befragten die Entwicklung für nachhaltige Investments in den Schwellenländern. Über die Hälfte wollen dort in den kommenden drei Jahren investieren. Rund 80 Prozent der institutionellen Investoren glauben, dass diese Grünanlagen eine gute Performance erzielen und eine positive Auswirkung auf die Umwelt- und Sozialstandards haben werden. Grundsätzlich ist die Mehrheit der befragten Investoren (59,1 Prozent) der Ansicht, dass nachhaltige Investments eine ähnliche Performance erzielen wie herkömmliche Anlagen. Weitere 11,1 Prozent glauben, dass keine Auswirkung auf die Performance existiert. Immerhin 16,9 Prozent rechnen indes mit einer besseren Wertentwicklung. 44,5 Prozent der institutionellen Anleger investieren derzeit zwischen 5 und 15 Prozent ihres gesamten Anlagekapitals nachhaltig. Weitere 16,7 Prozent haben eine grüne Quote von 16 bis 40 Prozent. 22,2 Prozent haben zwischen 41 und 100 Prozent Grünanlagen im Portfolio. Nur 16,7 Prozent der Befragten investieren zwischen ein und 4 Prozent nachhaltig.



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