Studie nennt das größte Risiko für Unternehmen

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Unternehmen sehen sich mit vielen Risiken konfrontiert – am schwierigsten zu bewältigen ist jedoch das Reputationsrisiko. Also das Risiko, dass der gute Ruf in der Öffentlichkeit ruiniert ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Versicherers ACE Group. Dafür hat der Versicherungskonzern insgesamt 650 Risikomanager in verschiedenen Positionen, Ländern und Unternehmensgrößen befragt. In Deutschland beteiligten sich 100 Unternehmen. Die nachfolgenden Einzelheiten beziehen sich auf die befragten deutschen Unternehmen. Der Studie zufolge sind Betrug und Korruption in ausländischen Niederlassungen, schlechte Arbeitsbedingungen der Angestellten weltweit und negative Einflüsse der verlängerten Lieferketten auf die Produktqualität die größten Risiken für das eigene Image. Das Risiko eines Reputationsverlustes erhöhe sich durch den kritischen Blick von Medien und der eigenen Anteilseigener. So überrascht es nicht, dass die Unternehmen neben schlechten Zahlen und der Beschädigung bestehender Kundenkontakte, vor allem negative Berichte in den Medien fürchten. Fast alle befragten Unternehmen gaben an, dass man Reputationsrisiken besonders schwer handhaben kann. Dass die sozialen Medien ein erhebliches Risikopotenzial bergen, davon sind 56 Prozent überzeugt. Die finanziellen Schäden durch Reputationsrisiken genau zu beziffern fällt den Befragten allerdings schwer. Neben einer engeren Zusammenarbeit zwischen Management und Marketing als Lösungsstrategie, sehen die Autoren der Studie Versicherer als geeigneten Ansprechpartner. Diese könnten Unternehmen neben der Beurteilung traditioneller Reputationsrisiken auch im Bezug auf geplante Aktionen beraten. Die ACE Studie können Sie unter http://www.acegroup.com/de-de/news-room/studien.aspx herunterladen.

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