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Studie: Nur jede fünfte Frau hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung

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In einer Studie der Allianz wurden 1.122 berufstätige Frauen von 20 bis 60 Jahren zu ihren Versicherungsprodukten befragt. Im Gegensatz zu ihren männlichen Altersgenossen besitzen die berufstätigen Frauen danach deutlich weniger Versicherungen. Lediglich Riester- Rentenverträge (25 Prozent versus 19,5 Prozent) und private Krankenzusatzversicherungen (19 Prozent versus 16,2 Prozent) nennen Frauen deutlich häufiger ihr Eigen als Männer.

In der Wichtigkeit vorn liegt für 66 Prozent der befragten Damen die private Haftpflichtversicherung. Mit 48 und 36 Prozent folgen Hausratversicherung und die Auto-Haftpflichtversicherung. Tatsächlich abgeschlossen haben letztere 52,6 Prozent. Eine Hausratversicherung besitzen 49,7 Prozent der Befragten und die private Haftpflichtversicherung gehört zur Versicherungspalette von 44,3 Prozent der Frauen.

Obwohl die Studienteilnehmerinnen zum Großteil berufstätig sind, halten nur 24 Prozent eine Berufsunfähigkeitsversicherung für notwendig. Nur 18,5 Prozent sind tatsächlich durch ein entsprechendes Produkt abgesichert. Eine eher untergeordnete Bedeutung haben auch die private Rentenversicherung (22 Prozent), die Riester-Rente (11 Prozent), Risikolebensversicherungen sowie Kapitallebensversicherungen (jeweils 9 Prozent).

„Uns ist es offensichtlich noch nicht ausreichend gelungen, berufstätigen Frauen die
Risiken im Hinblick auf die Ausübung Ihres Berufs, ihre Familie und auch den eigenen
Ruhestand zu verdeutlichen“, sagt Andree Moschner, Vorstandsvorsitzender der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG.

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