Small Caps legten 2013 ordentlich zu: 15,5 Milliarden Euro sammelten die Kleinen ein. (Grafik: Lipper FundFile, data 30. September 2013)

Small Caps legten 2013 ordentlich zu: 15,5 Milliarden Euro sammelten die Kleinen ein. (Grafik: Lipper FundFile, data 30. September 2013)

Studie: Rekordjahr für Small Caps

Seit Jahresanfang sammelten laut einer Studie von Barings Asset Management kleine Unternehmen, sogenannte Small Caps, per Ende September 15,5 Milliarden Euro ein. Das ist schon jetzt ein neuer Jahresrekord. Im bisherigen Rekordjahr 2010 lagen die Zuflüsse bei 8,2 Milliarden Euro. Das ergab die Small-Caps-Studie von Barings Asset Management, bei der der Vermögensverwalter die Entwicklung von Nebenwerten über zwölf Jahre untersuchte.

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Viele Investoren suchen nach Risiko-Papieren jenseits der Schwellenmarkt-Aktien, so erklärt Barings das gesteigerte Interesse an Small Caps.

Auch das in Nebenwertefonds angelegte Vermögen ist in diesem Jahr gewachsen und umfasst aktuell 131,1 Milliarden Euro. Das sind 31 Prozent mehr als noch Ende 2010 (100,3 Milliarden Euro) und 191 Prozent mehr als am Tiefpunkt 2008 (45,0 Milliarden Euro).

Laut Studie machten Nebenwertefonds seit 2001 zwischen 5,2 Prozent und 7,7 Prozent des Portfolios von Investoren aus. Derzeit liegt dieser Anteil auf dem Höchststand von 7,7 Prozent.

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Das könnte unter anderem an einer größeres Auswahl liegen: Small Caps machen mittlerweile 11,6 Prozent aller europäischen Aktien aus. 2005 waren es nur 9,3 Prozent.

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Auch die passiv gemanagten Produkte werden langsam mehr. 2001 folgten noch 0,1 Prozent aller Nebenwerteanlagen einem Aktienindex, während es 2013 schon 7,1 Prozent sind. Das entspricht 9,3 Milliarden Euro.

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