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Studie: Selbst ist die Frau

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Wenn es um ihr Geld geht, stellen Partner und andere Angehörige nur für die wenigsten Frauen eine Autorität dar. Die meisten entscheiden selbst über die Familienfinanzen. Das ergab eine Studie, die von dem Finanzvertrieb AWD und dem Forsa-Institut durchgeführt wurde. Dabei wurden rund 1.000 Frauen zwischen 18 und 45 Jahren befragt.

Nur 17 Prozent der Frauen überlassen die Verwaltung der Familienfinanzen ihrem Lebenspartner, so das Studienergebnis. 15 Prozent nennen ein anderes Familienmitglied als Hauptansprechpartner in Geldfragen. 50 Prozent der Befragten hingegen sind selbst für die Familienfinanzen zuständig. Dabei stellten die Forscher keine nennenswerten Unterschiede zwischen den Befragten mit Haupt- oder Realschulabschluss und Abiturientinnen beziehungsweise Akademikerinnen fest.

Des Weiteren zeigt die Studie, dass die meisten Frauen (68 Prozent) leistungsorientiert sind. Vor allem Mütter erklärten bei der Studie, beruflich ihr Bestes geben zu wollen.

„Gerade Frauen zeigen häufig eine besonders kommunikative Herangehensweise sowie eine natürliche Empathie in der Beratung", erklärt Götz Wenker, Vorsitzender der Geschäftsführung und Vertriebsverantwortlicher von AWD Deutschland. Derzeit machen Frauen rund 40 Prozent der AWD-Berater aus, sagt Wenker. Der Finanzvertrieb habe aber vor, mehr Frauen für eine Karriere in der Finanzberatung zu begeistern.

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