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Ifo-Studie über Einkommensgleichheit

Warum die OECD nicht ganz richtig liegt

Andreas Peichl, Daniel Weishaar, Paul Hufe | 07.11.2018
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Ifo-Wissenschaftler (von links): Paul Hufe, Andreas Peichl, Daniel Weishaar
Ifo-Wissenschaftler (von links): Paul Hufe, Andreas Peichl, Daniel Weishaar Bildquelle: Ifo-Institut
Laut OECD-Studie hat man in Deutschland mehr Geld, je reicher man geboren wird – vereinfacht ausgedrückt. Drei Wissenschaftler des Ifo-Instituts in München haben die Studie einer Probe unterzogen. Das – etwas relativierende – Ergebnis lesen Sie hier.

Zu der anhaltenden Diskussion über Ungleichheit gehört die Frage nach Chancengerechtigkeit; das heißt, inwieweit sind die beobachteten Einkommensunterschiede den Individuen selbst oder aber ihren individuellen Lebensumständen zuzuschreiben. Laut einer kürzlich erschienenen Studie der OECD (2018) rangiert Deutschland in dieser Dimension unter den Schlusslichtern der Industrienationen. Die vorgelegten Ergebnisse legen nahe, dass sich mehr als die Hälfte der beobachteten Einkommensunterschiede zwischen den Eltern auf die nächste Generation überwälzen. Im vorliegenden Artikel unterziehen wir diese Ergebnisse einer kritischen Würdigung. Unter anderem zeigen wir auf, dass die Ergebnisse im Vergleich zur bestehenden Literatur einen klaren Ausreißer nach oben darstellen. Die außergewöhnlich hohe Persistenz lässt sich insbesondere auf die Betrachtung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe sowie die gewählte Einkommensdefinition zurückführen. Des Weiteren zeigen wir auf, dass das gewählte Maß ausgesprochen sensitiv auf statistische Annahmen reagiert, und wir diskutieren alternative Messansätze für Chancengerechtigkeit.

Zu der anhaltenden Diskussion über Ungleichheit gehört die Frage, inwieweit die beobachteten Einkommensunterschiede den Individuen selbst oder aber ihren individuellen Lebensumständen zuzuschreiben sind. Haben alle Neugeborenen die gleichen Chancen, ein bestimmtes Einkommen zu erzielen, oder hängen diese Erfolgschancen vorrangig vom sozioökonomischen Status des Elternhauses ab? Insbesondere im aktuellen politischen Umfeld hat die Frage nach der Chancengerechtigkeit eine hohe Relevanz, da niedrige intergenerationelle Mobilität mit einer höheren (wahrgenommenen) Ungleichheit zusammenhängt (vgl. Narayan et al. 2018). Zudem hängen Umverteilungspräferenzen stark davon ab, ob Ungleichheit das Resultat individueller Anstrengungen oder aber der nicht zu beeinflussenden Lebensumstände ist (vgl. Fong 2001; Alesina und Giuliano 2011; Alesina et al. 2018).

Ein weitverbreitetes Maß der Chancengerechtigkeit ist die intergenerationelle Einkommenselastizität (IGE), die – vereinfacht gesagt – angibt, wie stark das Einkommen der Kinder vom Einkommen der Eltern abhängt. Bei einer IGE von 0 Prozent wäre das Einkommen der Kinder komplett unabhängig vom Einkommen der Eltern, und wir sprächen in Bezug auf die IGE von einer chancengerechten Gesellschaft. Zum entgegengesetzten Schluss kämen wir bei einer IGE von 100 Prozent. In diesem Fall wäre das Einkommen der Kinder komplett vom Einkommen der Eltern determiniert.

Eine aktuelle Studie der OECD (2018) findet unter Rückgriff auf eine Schätzung der IGE alarmierende Ergebnisse für die Chancengerechtigkeit in Deutschland. Der berechnete Wert von 55,1 Prozent deutet an, dass sich mehr als die Hälfte der Einkommensunterschiede zwischen den Eltern auf die Kinder überwälzen. Im internationalen Vergleich wäre Deutschland somit eines der Schlusslichter unter den OECD-Ländern. Des Weiteren ist die IGE laut OECD so hoch, dass es rund sechs Generationen dauert, bis die Nachkommen einer Person aus dem untersten Einkommensdezil das Durchschnittseinkommen erreichen. Es versteht sich von selbst, dass diese Ergebnisse nicht mit einer chancengerechten Gesellschaft in Einklang zu bringen sind. In diesem Artikel wollen wir die genannten Ergebnisse einer kritischen Würdigung unterziehen. Insbesondere diskutieren wir einige der methodischen Herausforderungen bei der Schätzung der IGE und ordnen die Ergebnisse der OECD in die bestehende Literatur zur intergenerationellen Einkommensmobilität in Deutschland ein. So zeigen wir, dass die OECD-Ergebnisse im Vergleich zu alternativen Studien einen signifikanten Ausreißer nach oben darstellen. Anstelle eines Wertes von 55,1 Prozent bewegt sich die IGE in der bestehenden Literatur in einer Bandbreite zwischen 9,5 und 39,1 Prozent. Verwendet man die Elastizitäten der von uns untersuchten Studien zur Berechnung der OECD-Generationenstatistik, dauert es zwei bis vier anstatt sechs Generationen, um ausgehend von einem geringen Einkommen ein durchschnittliches Einkommen zu erreichen.

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  1. Themen:
  2. Finanzmärkte
  3. Deutschland
  4. Denker der Wirtschaft

Über die Autoren

Andreas Peichl | Ifo-Institut
Andreas Peichl leitet das Ifo-Zentrum für Makroökonomik und Befragungen. Zudem hat er eine Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomie und Finanzwissenschaft, an der Ludwig-Maximilians Universität München inne.
[Alle Beiträge von Andreas Peichl]
Daniel Weishaar | Ifo-Institut
Daniel Weishaar ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Research-Assistent am Ifo-Institut.
Paul Hufe | Ifo-Institut
Paul Hufe Paul Hufe ist Doktorand im Ifo-Zentrum für Makroökonomik und Befragungen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Chancengerechtigkeit, Besteuerung und Formierung von Präferenzen.

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