Studie: Vertrauen in Berater sinkt

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Deutsche Anleger achten bei der Entscheidung für eine Fondsgesellschaft in erster Linie auf den Ruf des Unternehmens. Das ist das Ergebnis einer Studie von AXA Investment Managers. 33 Prozent der Befragten gaben an, für sie seien Bekanntheit und Reputation die wichtigsten Auswahlkriterien, gefolgt von der Empfehlung eines Beraters (24 Prozent) und der Wertentwicklung der Fonds (22 Prozent). An vierter Stelle (20 Prozent) steht für die Deutschen mittlerweile die Sicherheit der Fonds. Noch vor einem Jahr erachteten nur 4 Prozent dieses Kriterium als besonders wichtig.

Auffällig: Das Vertrauen der deutschen Fondsbesitzer in ihre Berater ist innerhalb eines Jahres deutlich gesunken. Während 2007 noch 32 Prozent die Empfehlung ihres Beraters als besonders wichtig erachteten, sind 2008 nur noch 26 Prozent der Fondsbesitzer dieser Meinung. Und das obwohl 81 Prozent der Befragten die Beratung bei der Fondsanlage für wichtig halten.

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ie zum dritten Mal in Folge von AXA Investment Managers gemeinsam mit TNS Infratest Finanzforschung durchgeführte länderübergreifende Studie zeigt außerdem Unterschiede zwischen den fünf befragten europäischen Ländern auf. So spielt in Deutschland und den Niederlanden die Wertentwicklung von Fonds eine weit größere Rolle als in Österreich, der Schweiz und in Belgien. Den Schweizern und Österreichern geht es an erster Stelle um die Seriosität der Gesellschaft. Für die Belgier ist die Sicherheit der Fonds das wichtigste Auswahlkriterium.

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