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Studie: Viele unter 25-Jährige sorgen fürs Alter vor

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Gut ein Fünftel ihres verfügbaren Einkommens legen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 25 Jahren auf die Seite. Von durchschnittlich 480 Euro, die ihnen monatlich zur Verfügung stehen, sparen sie 98 Euro. Damit ist der Sparanteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich höher als die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland, die nach Angaben der Deutschen Bundesbank im Jahr 2009 bei 11,3 Prozent lag.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Bank, bei der rund 1.000 Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige im Alter zwischen 14 und 25 Jahren befragt wurden.

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Vier von fünf Befragten legen regelmäßig Geld auf die hohe Kante. Männer sparen mit 112 Euro monatlich im Schnitt mehr als Frauen mit 86 Euro. Allerdings verfügen junge Männer mit durchschnittlich 505 Euro pro Monat auch über mehr Einkommen als junge Frauen mit 456 Euro. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit.

Fast 30 Prozent der jungen Frauen denken jetzt schon an die Altersvorsorge

Bei den Sparzielen der jungen Menschen stehen konkrete Konsumwünsche wie Führerschein, Auto oder Reisen mit 49 Prozent an erster Stelle. 33 Prozent der Befragten legen Geld für ihre Ausbildung, Studium oder Praktika zurück. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der befragten Jugendlichen spart bereits für die Altersvorsorge. Bei den Frauen liegt dieser Anteil sogar bei 29 Prozent. Bei den jungen Männern denken 24 Prozent jetzt schon an das Alter.

Das Sparbuch ist mit 66 Prozent unter jungen Leuten mit weitem Abstand die am häufigsten genutzte Anlageform. Dabei ist das Sparbuch besonders beliebt bei jungen Frauen mit 66 Prozent (Männer 56 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgen Tagesgeldkonto (34 Prozent), das Bausparen (25 Prozent) sowie die Riester-Rente (15 Prozent) und Lebensversicherungen (11 Prozent). Die Geldanlage in Aktien und Fonds ist mit 9 Prozent bei jungen Leuten weniger gefragt als noch im Vorjahr mit 15 Prozent. „Hier wirkt wahrscheinlich noch die Finanz- und Wirtschaftskrise nach“, so die Deutsche Bank. 

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