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Studie: Vielen Frauen droht Altersarmut

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Die Furcht vor Altersarmut gehört mittlerweile zu den größten Ängsten der Deutschen. Trotzdem sorgen viele Bundesbürger nicht zusätzlich privat für das Alter vor. Das ergab eine repräsentative Befragung unter 1.002 Deutschen, die durch das IMWF Institut für Management- und  Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben durchgeführt wurde.

Mehr als 40 Prozent der befragten Frauen haben sich noch nicht um eine private Vorsorge für den Ruhestand gekümmert. Bei den Männern sind das nur rund 25 Prozent. Und da Frauen im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen und auch häufiger in Teilzeit arbeiten, fallen auch ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich geringer aus. So bekommt nach den jüngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung eine Frau in Westdeutschland durchschnittlich 473 Euro Altersrente, Männer hingegen 970 Euro - also mehr als das Doppelte.

Scheidung als Armutsrisiko

Frauen, die sich in Altersvorsorge-Fragen ausschließlich auf ihre Partner verlassen, sind im Falle einer Scheidung arm dran. Denn nach dem neuen Unterhaltsrecht sind sie stärker selbst für ihre finanzielle Sicherheit verantwortlich als dies früher der Fall war. „Die Tatsache, dass mittlerweile jede dritte Ehe in Deutschland geschieden wird, verschärft das Problem drohender Altersarmut bei Frauen zusätzlich", sagt Michael Langwald, Rentenexperte der Hannoverschen Leben.

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