Abendstimmung am Finanzplatz Frankfurt am Main: Das mäßige Börsenjahr 2018 hat deutschen Vermögensverwaltern ordentlich zugesetzt, so ein Ergebnis der App-Audit-Studie. Foto: imago images / UIG

Studie von App Audit

Provisionserträge der Vermögensverwalter brechen ein

2018 markiert eine Trendwende: Unabhängige Vermögensverwalter verzeichnen auf Basis der Jahre 2007 bis 2018 den bislang stärksten Einbruch ihrer Provisionsüberschüsse. Bedingt ist das schlechte Abschneiden vor allem durch die schwache Entwicklung der weltweiten Aktienmärkte im Betrachtungsjahr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft App Audit, die einmal im Jahr die Geschäftsergebnisse deutscher Vermögensverwalter untersucht.

Nach dem Krisenjahr 2008 stiegen die Provisionsüberschüsse stetig, gingen sie 2016 erstmalig zurück, was sich durch ein durchwachsenes Börsenjahr begründen lässt. 2017 hingegen setzte sich der Trend der Jahre 2008 bis 2015 erneut deutlich fort, bevor es nun 2018 zu einem massiven Einbruch kommt. Dieser trifft die Top-Ten-Vermögensverwalter nach Provisionsüberschüssen deutlicher als kleinere Häuser.

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Quelle: App Audit

Eine Analyse innerhalb der Spitzengruppe der Top Ten zeigt, dass hier das Feld ungleich verteilt ist: Dominiert wird es von den drei großen Marktteilnehmern Flossbach von Storch (FvS), PEH und DJE Kapital. Die weiteren Unternehmen folgen mit großem Abstand. Alleine Acatis Investment schafft im abgelaufenen Zeitraum den Anschluss an die Spitzengruppe.

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Quelle: App Audit

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