Studie von Franklin Templeton Deutsche Anleger setzen 2015 auf Aktien
Was die Studie sonst noch herausgefunden hat:
- Der Heimat treu: Die deutschen Anleger versprechen sich am meisten von deutschen Aktien (37 Prozent der Anleger). Weniger Gewinn erwarten sie von Immobilien (24 Prozent) und Edelmetallen (13 Prozent).
- Asien bald erfolgreich: Neben den deutschen Aktien vermuten die Anleger am meisten Gewinn bei asiatischen Aktien (29 Prozent). Vor allem auf 10-Jahres-Sicht wird diesen die beste Rendite zugetraut.
- So gut war der Dax gar nicht: Fast drei Viertel der deutschen Anleger glaubt, dass der heimische Aktienmarkt im vergangenen Jahr ordentliche Rendite geliefert hat. In Wahrheit hat der Dax nur 2,65 Prozent zugelegt – und damit weniger als die meisten internationalen Indizes.
- Blick gen Westen: Im Vergleich zum Vorjahr sehen die Deutschen mehr Potential in US-Aktien. Das Vertrauen in Osteuropa-Aktien ist dagegen deutlich gesunken.
- Kurzer Anlagehorizont: 82 Prozent der deutschen Anleger wollen, dass sich ihre Anlage innerhalb von fünf Jahren auszahlt. Nur 4 Prozent zeigen sich geduldig und warten zehn Jahre ab.
- Risikobewusst: Vier von fünf Deutschen finden Risikomanagement wichtig oder sehr wichtig. Weltweit halten das die meisten Anleger für noch viel wichtiger.
- Bloß keine Experimente: Fast die Hälfte aller deutschen Anleger (49 Prozent) setzen auch weiterhin auf ein konservatives Depot.
- Veränderung im Portfolio (siehe Grafik): Wenn Anleger weltweit etwas an ihrer Assetallokation ändern wollen, schrauben sie am ehesten den Aktien-Anteil hoch (32 Prozent). Den Anteil an alternativen Anlagen wollen dagegen die wenigsten erhöhen (17 Prozent).
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