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Bürogebäude der Nord/LB in Hannover: Investoren drängen in Städte außerhalb der großen Metropolen. | © Pixabay Foto: Pixabay

Studie von Union Investment

Investoren setzen auf B-Städte

Europäische Immobilien-Investoren wollen in Deutschland neben den Top-7-Standorten zunehmend auch in Städte der zweiten Reihe investieren. Das geht aus einer Umfrage von Union Investment unter 150 institutionellen Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien hervor.

Demnach haben 80 Prozent der deutschen, 56 Prozent der französischen und 52 Prozent der britischen Investoren Gewerbeimmobilien in sogenannten B-Städten auf ihrem Ankaufsradar. Nur wenige Großanleger aus Deutschland wollen aber in kleinere Städte außerhalb ihres Heimatmarktes investieren.

Grundsätzlich gab mit etwa 60 Prozent die Mehrheit der Umfrageteilnehmer an, in B-Städte investieren zu können. 40 Prozent hingegen konzentrieren sich den Angaben zufolge auf Investitionen in westeuropäische Top-Standorte.

Laut der Umfrage gehen 77 Prozent der Immobilien-Investoren davon aus, dass das Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien in Europa in diesem Jahr mindestens das gute Niveau des Vorjahres erreichen wird. 26 Prozent der Studienteilnehmer rechnen sogar mit einer Steigerung. Nur 15 Prozent der Befragten erwarten einen Rückgang.

„Nicht alle Beteiligten werden das Investmentvolumen, das sie planen, auch unterbringen können, da mehr Geld auf den Markt drängt als Immobilienprodukte verfügbar sind“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment. Aufgrund dieses Ungleichgewichts sei auch im laufenden Jahr mit steigenden Preisen auf den Immobilienmärkten zu rechnen.

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