Studie zeigt: Demographischer Wandel hinterlässt Spuren
20- bis 34-Jährige werden mit ihren Ansprüchen aus der staatlichen Rente sogar nur 38,4 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen können. Im Vergleich zu anderen Altersgruppen ziehen sie jedoch den größten Vorteil aus einer privaten Altersvorsorge. Sie haben mehr Zeit, um sich eine zusätzliche Rente anzusparen.
Die 16,6 Millionen Erwerbstätigen mit Ansprüchen aus staatlicher sowie staatlich geförderter Rente (Riester, Rürup, Betriebliche Altersvorsorge) können im Durchschnitt 59,9 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen. Hier sind vor allem jene Bürger inbegriffen, die ein Nettoeinkommen unter 1.500 Euro haben und hauptsächlich die Riester-Rente nutzen. Besserverdiener bleiben sogar mit sämtlichen staatlich beeinflussten Vorsorgeverträgen deutlich unter der 60-Prozent-Marke. Schuld ist die besonders große Lücke zwischen ihrer staatlichen Rente und dem früheren Einkommen.
Wer alle möglichen Vorsorgen nutzt, erreicht im Durchschnitt eine Rentenquote von 77,4 Prozent des letzten Einkommens.
Meistgelesen
Top-News
