Studie zu Gesundheitsapps Gesundheitsdaten sind Privatsache – weitergeben will sie eigentlich niemand
Das Ergebnis der Continentale-Studie 2015:
Derzeit nutzen lediglich 6 Prozent der Deutschen Gesundheitsapps. Die Zahl wird sich wohl in Zukunft auch nicht erhöhen. Seine Daten will zudem eigentlich niemand weitergeben und wenn, dann überhaupt nur Ärzten oder der Familie. Auch finanzielle Anreize wirken bei über drei Viertel der Befragten nicht.
Dabei wollen 95 Prozent der Deutschen wissen, wie es um ihre Gesundheit steht und achten auf Kriterien wie Ernährungs-, Bewegungs- und Schlafverhalten sowie auf Gewicht, Blutdruck, Puls und Kalorienverbrauch. Allerdings zeichnet kaum jemand diese Daten auf. Lediglich bei den über 60-Jährigen tut das der ein oder andere. 72 Prozent lehnen zudem jede technische Aufzeichnung ab.
Gerne würden Krankenversicherer die Gesundheitsdaten ihrer Kunden nutzen. Da haben sie allerdings schlechte Karten, denn nur 28 Prozent der Befragten können sich vorstellen, diese an den Versicherer weiter zu geben. Ganz besonders datensensibel sind junge Menschen im Alter von 25- bis 29 Jahren. Von ihnen lehnen die Weitergabe gar 95 Prozent ab. Da helfen nicht einmal Geld-Geschenke.
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