Der S&P 500 steht im Mai 2026 auf einem Allzeithoch. Wir blicken zurück auf fast 100 Jahre amerikanische Marktgeschichte. Crashs, Kriege, Krisen, Booms. Und mittendrin immer: ein Präsident im Oval Office, der sich die guten Zahlen ans Revers heftet und für die schlechten selten zuständig ist.

Ryan Detrick von Carson Investment Research hat die Performance des S&P 500 unter jedem US-Präsidenten seit 1929 nachgemessen. Stichtag ist jeweils der 20. Januar, der erste Handelstag nach der Amtseinführung. Gerechnet wird bis zum letzten Tag im Amt, auch inklusive reinvestierter Dividenden. Da der S&P 500 in seiner heutigen Form erst seit 1957 existiert, fließen für die frühen Jahrzehnte die Daten des S&P 90 ein, dem Vorgängerindex mit den 90 wichtigsten US-Aktien. 

Der Unterschied zwischen Kurs- und Gesamtrendite ist je nach Zeitraum erheblich. In den 1970ern lagen Dividendenrenditen im S&P 500 bei 4 bis 5 Prozent pro Jahr. Heute sind es rund 1,5 Prozent. Damals schütteten Unternehmen aus, heute kaufen sie Aktien zurück. Unter Jimmy Carter lag die reine Kursrendite bei 6 Prozent jährlich, inklusive Dividenden bei 11,5 Prozent.

Die Spanne reicht insgesamt von fast minus 27 Prozent pro Jahr bis über plus 18 Prozent.

Welcher US-Präsident jeweils dahintersteckt, zeigen wir auf den folgenden Seiten – chronologisch sortiert von 1929 bis heute.

Herbert Hoover
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Herbert Hoover | © Imago Images / UIG
Herbert Hoover, US-Präsident von 1929 bis 1933. Bildquelle: Imago Images / UIG

Amtszeit: 1929-1933

Partei: Republikaner

Kursrendite S&P 500: -77,1 Prozent
Gesamtrendite inklusive reinvestierter Dividenden: -71,9 Prozent

jährliche Rendite: -30,8 Prozent
jährliche Rendite inklusive reinvestierter Dividenden: -27,2 Prozent