Superreiche zieht es in grüne Investments

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Bei wohlhabenden Privatpersonen ist für die Finanzindustrie viel Geld mit Öko-Investments zu verdienen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Europäischen Netzwerks European Sustainable Investment Forum (Eurosif) aus Paris hervor. Demnach dürfte der Anteil nachhaltiger Anlagen an den Portfolios der so genannten High Net Worth Individuals in Europa in den kommenden vier Jahren um zwei Drittel wachsen und die Marke von einer Billion Euro überschreiten. 

Derzeit kommen die Grünanlagen bei den Superreichen auf etwa 8 Prozent des Gesamtvermögens. Am häufigsten setzen sie auf thematische Investments wie zum Beispiel saubere Energien und Wasser. Drei Viertel der von Eurosif befragten Family Offices gaben an, dass nachhaltige Anlagen beim Vererben des Familienvermögens eine immer wichtigere Rolle spielt. 

„Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig, dass wohlhabende Anleger die treibende Kraft für die Entwicklung bei nachhaltigen Anlagen sind“, erklärt Andreas Knörzer. Er ist Chef des Bereichs Nachhaltige Investments bei der Basler Bank Sarasin, einem Sponsor der Studie. „Die Anlagestrategien der High Net Worth Individuals gehören nicht zu den Ursachen sozialer und ökologischer Probleme, sondern tragen vielmehr zu ihrer Lösung bei.“

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