SWIP-Übernahme

Aberdeen macht Deal mit Lloyds perfekt

Der schottische Vermögensverwalter Aberdeen übernimmt die Scottish Widows Investment Partnership (SWIP) von Lloyds Banking. Das gaben die Unternehmen heute bekannt. Lloyds erhält im Gegenzug eine Kapitalbeteiligung an Aberdeen von 9,9 Prozent und eine zusätzliche Zahlung von 47,7 Millionen Euro.

Das verwaltete Vermögen von Aberdeen wächst damit auf 393 Milliarden Euro. Der Anteil von SWIP macht 167 Milliarden Euro aus.

Mit der Übernahme wollen Aberdeen und Lloyds langfristig strategisch zusammenarbeiten: Es geht um Vermögensverwaltung und Versicherungen für Privatanleger und Firmenkunden. Aberdeen managt für Kunden hauptsächlich Aktien, Renten, Immobilien und alternative Anlagen. SWIP arbeitete ebenfalls in diesen Themengebieten. Durch den Aufkauf will Aberdeen die Stärken beider kombinieren.

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