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Limits für Aktien sichern das Depot gegen überraschende Kursverluste ab. Beim Erreichen des Stop-Loss-Limits wird der Wert an der Börse automatisch verkauft. Das begrenzt Kursverluste und sichert einmal erreichte Kursgewinne weitgehend ab. Wichtig ist, das Limit bei steigenden Kursen regelmäßig anzupassen (Trailing Limit).

Taktische Position So sichern Sie Gewinne über Verkaufslimits

Limits sind ein trickreiches Feld. Es hört sich einfach an: Wenn die Kurse steigen, profitieren Anleger von den gestiegenen Kursen und wenn sie fallen, sind sie durch Limits abgesichert, die sie entweder bei 5 Prozent, 10 Prozent oder 20 Prozent unterhalb des aktuell gehandelten Kurses konsequent nachziehen. In der Realität sind die Ergebnisse häufig nicht von Erfolg gekrönt.

Helge Müller

Wer das Limit zu knapp unterhalb der Kurse setzt, läuft nämlich Gefahr, bei Tagesschwankungen das Limit auszulösen. So kann es passieren, dass durch kurzfristige Schwankungen das Limit ausgelöst wurde und man erhebliche Verluste erlitten hat, ohne dass der Titel an Wert verloren hat.

Kauft man die Aktie dann zum selben Preis nach und setzt wieder das gleiche Limit, droht dasselbe Schicksal. Bleibt der Anleger hingegen draußen und wartet ab, kann es passieren, dass die Aktie immer weiter steigt. Wer jedoch das Limit deutlich unterhalb der aktuellen Kurse, etwa 20 Prozent und mehr, setzt, läuft Gefahr, die Aktie in Phasen zu verkaufen, in denen in Wirklichkeit attraktive Kaufgelegenheiten bestehen. Statt Limits und Optionen empfehlen wir, die Anlagen zwischen verschiedenen Assetklassen zu verteilen und antizyklisches Rebalancing zu betreiben.

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