TV-Moderatorin Maybritt Illner im ZDF. Sie war die Talkshow-Gastgeberin in der letzten Ausstrahlung von Hart aber Fair, in der es um Riester Rente und Altersarmut ging. Foto: Getty Images

TV-Moderatorin Maybritt Illner im ZDF. Sie war die Talkshow-Gastgeberin in der letzten Ausstrahlung von Hart aber Fair, in der es um Riester Rente und Altersarmut ging. Foto: Getty Images

Talk bei Maybrit Illner

„Die gesetzliche Rente wurde bewusst kaputt gemacht, damit die Versicherungen verdienen“

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Zu Gast bei Talkshow-Moderatorin Maybrit Illner waren Reinigungskraft Petra Vogel, Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, Sahra Wagenknecht, Partei Die Linke, Carsten Linnemann, Chef der Mittelständler in der Union, Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten und Patrick Irlsberger, Bauleiter und Vertreter der Generation Y.

Versicherungsschelte war bei der Talkrunde vor allem mal wieder angesagt. Linken-Politikerin Wagenknecht meinte etwa „Die gesetzliche Rente wurde bewusst kaputt gemacht, damit die Versicherungen verdienen.“ Auch Verbraucherschützer Axel Kleinlein stänkert, aber konkret gegen die Riester-Rente: „Wer nur Mist im Bauchladen hat, kann auch nur Mist verkaufen.“ Man müsse so alt werden wie Methusalem, nämlich 100 Jahre, damit sich Riester für einen rechne.

Petra Vogel hat ihren Riester gekündigt, erzählt sie. Er habe nur Geld gekostet, aber nichts gebracht.  „Wenn meine Freunde zum Chinesen gehen, kann ich nicht mit. Ich kann es mir nicht leisten“, sagt sie. Dem entgegen hält Allianz-Chefvolkswirt Weise: „Ohne Eigenvorsorge geht es nicht. Man muss sparen, auch wenn es in Zeiten ohne Zinsen keinen Spaß macht. Aber irgendwann werden die Zinsen vielleicht auch wieder steigen.“

Nicht überzeugt von seinem Riester-Produkt ist auch Ingenieur Patrick Irlsberger. Er lässt seinen Vertrag ruhen. Er suche jetzt etwas Neues für sein Alter. Kleinlein warnt daraufhin „Zum Schluss landen sie immer in den Fängen der Versicherungswirtschaft.“

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