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Telekommunikationsunternehmen und Versorger: unattraktiv trotz hoher Dividendenrendite

Stuart Rhodes
Stuart Rhodes
Laut der DSW Dividendenstudie zahlen die im Dax gelisteten Unternehmen dieses Jahr mehr als 27 Milliarden Euro Dividende. Europaweit dürften es nach einer Schätzung von M&G rund 200 Milliarden Euro Dividende sein. Die höchsten Dividenden zahlen zurzeit Telekommunikationsfirmen und Versorger. Trotzdem rät Stuart Rhodes dividendenorientierten Anlegern zu anderen Investments: Telekommunikationsfirmen und Versorger seien streng reguliert und hätten nur wenig Wachstumsaussichten.

Stattdessen empfiehlt der Manager des M&G Global Dividend Fund Aktien von Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu kaufen. Seiner Meinung nach können nur wachsende Unternehmen auf lange Sicht Dividendenwachstum erzielen. Aus diesem Grund setze er auf Konsumgütertitel. Die international tätigen Großunternehmen, wie Nestle, versprächen langfristiges Wachstum, unabhängig vom aktuellen Wirtschaftsumfeld. Dadurch können sie ihre Dividende jährlich steigern.

Auch Banktitel hat der Fondsmanager wieder verstärkt im Portfolio. Zwar sei er immer noch skeptisch aufgrund der Kursschwankungen, doch die Branche sei groß und vielfältig. Deshalb fände er immer vielversprechende Dividendenzahler, zum Beispiel die Vermögensverwaltung Blackrock.

Insgesamt geht Rhodes davon aus, dass Finanzunternehmen ihre Dividendenausschüttungen in Zukunft weiter steigern: Dies hätte schließlich auch positive Auswirkungen auf die Aktienkurse der Gesellschaften.

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