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Telos-Fondsrating: AAA- für HI-Atlas-Fonds

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Bei der Portfoliokonstruktion nutzt der Fondsmanager Ralf Johannsen ein rein quantitatives und prognosefreies Allokationsmodell, das keinen Raum für subjektive Einschätzungen lässt. Auch ein Ermessensspielraum für das Fondsmanagement ist nicht vorgesehen.

Das Anlageuniversum des Fonds besteht aus zehn Aktienmärkten und vier Rentenmärkten weltweit, die durch liquide Futures, vereinzelt aber auch über ETFs abgebildet werden können. Der Aktienmarkt Euroland wird dabei beispielsweise durch Futures auf den Euro Stoxx 50 im Portfolio umgesetzt. Als weitere Anlageklassen nimmt das Fondsmanagement Rohstoffe mittels ETFs und Volatilität in Form von Futures auf den S&P 500 Volatility Index ins Portfolio auf.

Das Basisportfolio setzt sich aus kurzlaufenden Pfandbriefen und Staatsanleihen mit hoher Bonität sowie aus Anlagen in den Geldmarkt zusammen. Das Basisportfolio und die Rentenfutures bilden das eine Teilportfolio des HI-Atlas-Fonds, während die Assetklassen Aktien, Rohstoffe und Volatilität in einem zweiten Teilportfolio zusammengefasst werden.

Die Portfoliooptimierung erfolgt nach dem Prinzip der gleichen Risikobeiträge. Je höher der Beitrag eines Marktes zur Gesamtvolatilität des Portfolios ist, desto geringer ist das Gewicht dieses Marktes im Fonds und je geringer die Korrelation eines Marktes mit allen anderen berücksichtigten Märkten ist, desto höher ist dessen Gewichtung im Fonds.

„Aufgrund der bisher kurzen Historie seit Auflage des HI-Atlas-Fonds im Januar 2010 können über Performance- und Risikokennzahlen noch keine stichhaltigen Aussagen getroffen werden“, so Telos. Die Helaba Invest verfüge jedoch bereits über langjährige Erfahrung im Bereich Fondsmanagement mit Hilfe quantitativer Ansätze. Die dabei zum Einsatz kommenden Modelle und Algorithmen seien intern entwickelt und optimiert worden. In Backtests konnte der Fonds laut Telos über die vergangenen Jahre seinen Vergleichsindex schlagen.

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