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TER ist nicht alles Studie entzaubert Gesamtkostenquote für ETFs

Die gute Nachricht für Anleger von börsennotierten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) lautet: Die Gesamtkostenquoten (TER) sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. So zeigt eine Studie des Brokers Crossflow, dass die TER von ETFs auf den Leitindex der Eurozone, den Euro Stoxx 50, in fünf Jahren im Durchschnitt von 0,25 auf 0,17 Prozent sank. ETFs auf US-Aktien vergünstigten sich sogar von 0,4 auf 0,27 Prozent. Diese Angaben plus Extremwerte zeigt diese Grafik (Quelle: Crossflow):



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Eine weitere Aussage der Studie lautet aber auch: Die TER ist nicht alles. Denn viele ETFs weichen stärker von ihrem Index ab, als es die Kostenquote eigentlich nahelegt. Das liegt daran, dass es nicht immer einfach ist, einen Index nachzubauen. Man muss dafür die Werte günstig kaufen und etwa bei globalen Indizes die Zeitzonen beachten. Fließen Dividenden, muss man sie sofort wieder in neue Aktien anlegen, was selten in Echtzeit klappt. Der Index unterstellt das aber.

Manche ETFs holen allerdings ihre TER sogar wieder auf. Sie verleihen Aktien gegen Gebühr. Sie hantieren mit Dividenden herum, dass Zusatzgewinne herausspringen. Sehr komplizierte Materie.

So schaffen es Aktien-ETFs um minus 1,1 bis plus 0,9 Prozentpunkte von ihrer eigentlichen Zielperformance pro Jahr abzuweichen. Darunter versteht Crossflow den Index minus TER. Wie sich das genau verteilt und die Ergebnisse für Renten-ETFs, zeigt die zweite Grafik (Quelle: Crossflow).



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