DNB Fund Disruptive Opportunities Retail A: 7,1 Prozent Tesla

  • Asset-Schwerpunkt: Aktienfonds All Cap
  • Auflegung: 10.12.2019
  • ISIN: LU2061961145
  • Max. Ausgabeaufschlag: 5,00%
  • Maximal Drawdown seit Auflage: 54,09%
  • Performance YTD: 42,29%
  • Performance 1 Monat: 12,65%
  • Performance 3 Jahre: -17,61%
  • Performance 5 Jahre: -
  • Sum. lfd. Kosten: 2,64%
  • Volatilität 5 Jahre: -
  • Volumen in Mio. EUR: 50

 

 Top-3-Holdings des Fonds:

  1. Tesla mit 7,1 Prozent
  2. Napatech A/S mit 6,3 Prozent
  3. AST SpaceMobile mit 6,3 Prozent 

Kurzbeschreibung des Fonds:

Der DNB Fund - Disruptive Opportunities setzt als Technologie- und Innovationsfonds 7,1 Prozent auf Tesla. Die Strategie dieses speziellen Tesla-Fonds fokussiert sich auf disruptive Unternehmen – was sich allerdings bisher nicht ausgezahlt hat: minus 17,61 Prozent über drei Jahre bei sehr hohen laufenden Kosten von 2,64 Prozent plus bis zu 5 Prozent Ausgabeaufschlag.

Der maximale Verlust von 54,09 Prozent seit Auflage Ende 2019 zeigt das überdurchschnittliche Risiko dieser Anlagestrategie. Einzig die starke Performance in 2024 mit plus 42,29 Prozent deutet Erholungspotenzial an.

Mit einem Volumen von nur 50 Millionen Euro ist dieser Tesla-Fonds zudem recht klein, was in Stressphasen die Handelbarkeit einschränken könnte. Ein Investment für risikobereite Anleger, die an das Potenzial disruptiver Technologien glauben – und die hohen Gebühren verschmerzen können.

Fazit zu Tesla-Fonds und -ETFs

Wer auf Tesla setzen möchte, findet in ETFs und Fonds eine interessante Alternative zur volatilen Einzelaktie. Die höchste Tesla-Gewichtung bieten spezialisierte US-Konsumsektor-ETFs mit bis zu 15,6 Prozent – zu günstigen laufenden Kosten von meist unter 0,2 Prozent.

Die aktiv gemanagten Tesla-Fonds streuen zwar meist breiter, überzeugen aber wegen hoher Gebühren von teils über 2 Prozent selten bei der Performance. Während die ETFs in den vergangenen fünf Jahren mit Wertzuwächsen von bis zu 100 Prozent glänzten, blieben die aktiven Fonds deutlich zurück.

Anleger sollten jedoch beachten: Auch die ETFs zeigen durch ihre Sektorkonzentration eine hohe Volatilität und maximale Verluste von teils über 40 Prozent. Der Umweg über Fonds und ETFs mindert zwar das Tesla-Einzelrisiko – aber eine defensive Anlage bleibt es dennoch nicht.