Teurer Schutz bei Gold-Zertifikaten: RBS langt zu

Teurer Schutz bei Gold-Zertifikaten: RBS langt zu

Gold rein, Dollar raus: Zertifikate, die den Goldpreis abbilden und gleichzeitig die Dollarentwicklung ausblenden, sind in Krisenzeiten eine sichere Bank. Und für die Banken selber eine lukrative Einnahmequelle. Zumindest für die Royal Bank of Scotland (RBS): Sie verlangt für den Währungsschutz (Quanto) ihres Goldzertifikats (WKN: A0A B84) derzeit 7,86 Prozent Absicherungsgebühr pro Jahr.

Begründet wird die ungewöhnlich hohe Versicherungsprämie mit immer noch hohen Interbankenzinssätzen, einer starken Korrelation zwischen Euro-Dollar-Wechselkurs und Goldpreis und deren aktuell großer Schwankungsfreudigkeit.

Andere Emittenten haben diese Probleme offenbar nicht. So kostet die Absicherung bei der Deutsche Bank und ihrem X-pert Zertifikat (WKN: DB0 SEX), das ebenfalls eine 100-prozentige Partizipation am Goldpreis erlaubt, nichts. Ebenfalls zum Nulltarif gibt es Gold mit Dollarschutz bei Goldman Sachs (WKN: GS7 2X2). Bei der Commerzbank werden aktuell 1,5 Prozent für den Schutz des Goldzertifikats (WKN: CB2 458) fällig.

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