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Thorsten Polleit

Thorsten Polleit

Thorsten Polleit über die Fed-Sitzung

Keine Zinswende in absehbarer Zeit

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Auf der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Zentralbank (Fed) wurde beschlossen, den Leitzins unverändert zu lassen (er liegt sein Ende 2008 bei de facto null Prozent).  

Allerdings hält die beigefügte Fed-Pressemitteilung die Erwartung hoch, die Fed werde vielleicht am 16. Dezember zur Tat schreiten – und dann beginnen, die Zinsen anzuheben. 

„Kosmetische“ Zinserhöhung

Doch ist das wirklich ein wahrscheinliches Szenario? Es ist zwar nicht auszuschließen, dass die Fed irgendwann eine „kosmetische“ Zinserhöhung vollziehen könnte.

Aber daraus wird sicherlich keine „Zinswende“ erwachsen. Die Zinsen dürften auf absehbare Zeit auf sehr niedrigen Niveaus verbleiben. Nicht nur in den USA, sondern in allen großen Währungsräumen. 

Das Katz-und-Maus-Spiel der Fed geht weiter

Denn die brisante internationale Verschuldungssituation dürfte mittlerweile eine Verteuerung der Kreditkosten nicht mehr aushalten, schon gar nicht hält sie steigende US-Zinsen aus. 

Mit dem heutigen Zinsentscheid geht das Katz-und-Maus-Spiel, dass die Fed seit Jahren nun schon mit den Finanzmärkten spielt, in jedem Fall die nächste Runde

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