Threadneedle: US-Fonds für Bullen und Bären

Die britische Fondsgesellschaft Threadneedle hat einen Nordamerika-Aktienfonds aufgelegt, der auf steigende und fallende Kurse setzt. Dazu verfolgt der American Extended Alpha Fund die Strategie 130/30. Das heißt: Manager Stephen Moore investiert 100 Prozent des Fondsvermögens in Aktien, bei denen er von steigenden Kursen ausgeht. Zusätzlich wettet er über Derivate noch einmal zu 30 Prozent auf steigende und gleichzeitig zu 30 Prozent auf fallende Kurse. Das soll ihm marktneutrale Zusatzerträge bescheren. 

Moore gehört zu Threadneedles neunköpfigem US-Aktienteam in London. Bislang verwaltet er zwei US-Aktienfonds für institutionelle Kunden. Messen will sich der Manager am US-Aktienindex S&P 500.

Der American Extended Alpha Fund ist das erste Produkt von Threadneedle, das die Strategie 130/30 anwendet. Goldman Sachs, DWS und JP Morgan bieten solche Fonds bereits seit einiger Zeit in Deutschland an. 

Die ISIN wollte Threadneedle auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com nicht bekannt geben, da der Fonds noch keine deutsche Vertriebszulassung hat. Allerdings ist die Zulassung bereits beantragt. Derzeit hat der Fonds einen Ausgabeaufschlag von 3,75 Prozent und eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1,5 Prozent. Außerdem wird eine erfolgsabhängige Gebühr von 20 Prozent auf den Mehrertrag gegenüber dem S&P 500 fällig. Dabei werden eventuelle Vorjahresverluste eingerechnet.

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