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Tiberius-Kommentar 2: Inflation nur für Aktien, aber nicht für Rohstoffe?

Markus Mezger, Gründungsgesellschafter und Investmentchef <br> von Tiberius
Markus Mezger, Gründungsgesellschafter und Investmentchef
von Tiberius
Die internationalen Aktienmärkte haben die belebende Wirkung des europäischen Geldsegens (s.o.) bereits erfahren. Nachdem technische Widerstände genommen waren, setzte Stop Buying ein, da viele institutionelle Marktteilnehmer relativ zu ihren Benchmarks untergewichtet waren.

Die Rohstoffmärkte haben derartige Kapitalflüsse noch nicht gesehen, da wichtige technische Hürden (charttechnischer Abschluss der Bodenbildung, Überwindung der 200 Tage Linie beim DJUBS-Index) noch nicht übersprungen wurden. Zudem werden die Rohstoffpreise durch einen relativ starken Dollar belastet.

Im Ergebnis sind die über alle Sektoren breit diversifizierten Indizes wie der DJUBS Index in US-Dollar weit hinter den amerikanischen Aktienindizes zurückgeblieben. Das Einpreisen der hohen Liquidität hat bei US-Aktien, aber noch nicht bei Rohstoffen, mit der Ausnahme Rohöl (s.u.), begonnen. Dies mag teilweise mit den wenig überzeugenden Fundamentaldaten bei vielen Rohstoffen zusammenhängen.

Dennoch können die stark gestiegenen Zentralbankgeldmengen in den USA, Europa und Japan nicht auf Dauer zu Asset Inflation bei Aktien und Asset Deflation bei Rohstoffen (z.B. Soft Commodities) führen, Fundamentaldaten hin oder her.

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