Top-Bewertung „mmm“ bei Franke und Bornberg Das sind die 7 besten privaten Krankenversicherer

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Beiträge steigen nur moderat 

Die Autoren des Map-Reports untersuchen neben den einzelnen Versicherungsgesellschaften auch die Beitragsentwicklung zu ausgewählten Fallkonstellationen. Auf deren Grundlage melden sie für dieses Jahr Entwarnung: Die untersuchten Versicherer haben 2019 ihre Beiträge im Durchschnitt um 2,87 Prozent angehoben – eine ähnliche Größenordnung wie im Jahr zuvor.

Für einen Angestellten lag die durchschnittliche Beitragserhöhung zwischen den Jahren 2000 bis 2019 bei jährlich 3,79 Prozent. Zu Jahresbeginn 2019 stieg ihr Beitrag durchschnittlich um 2,87 Prozent (Vorjahr: 2,89 Prozent), bei älteren Versicherten waren es 3,39 Prozent (Vorjahr: 2,90 Prozent).

In der Musterberechnung für einen Bundesbeamten stiegen die Bestandsbeiträge von 2000 bis 2019 jährlich um 2,89 Prozent. Zum Jahresanfang 2019 waren es 2,14 Prozent (Vorjahr: 2,81 Prozent). In der stationären Zusatzversicherung wuchs der Beitrag in den vergangenen 19 Jahren durchschnittlich um 0,25 Prozent pro Jahr. Anfang 2019 betrug die Steigerung bei den untersuchten Gesellschaften 3,24 Prozent (Vorjahr: 3,38 Prozent).

Die besten privaten Krankenversicherer*: 

Unternehmen Punkte 2019 Bewertung
Debeka 83,85 mmm
Provinzial Hannover 78,85 mmm
Signal Iduna 77,60 mmm
R+V 74,01 mmm
Allianz 73,45 mmm
LVM 73,05 mmm
Alte Oldenburger 71,25 mmm

*: jeweils Krankenvollversicherung Quelle: map-report by Franke und Bornberg, PKV-Rating 2019 ( map-report 907)

Seit 2018 untersuchen die Analysten von Map-Report auch den Gesamtbestand nach Monatssollbeiträgen. Hier betrugen die Beitragsanpassungen zwischen 2012 bis 2017 durchschnittlich 2,6 Prozent pro Jahr. Mit dem Bafin-Nachweis 230 gibt es dabei eine verbindliche Vorgabe für die Ermittlung der Beitragserhöhungen. Einige Unternehmen verweigern jedoch jegliche Transparenz und melden gar keine Zahlen.

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