Trend Capital kommt mit erstem Indien-Immobilienfonds

Das Mainzer Emissionshaus Trend Capital bietet seit Mittwoch erstmals eine geschlossene Kapitalbeteiligung an einem indischen Immobilienportfolio an. Investiert werden soll in Wohnimmobilien in den Städten Delhi, Mumbai und Hyderabad sowie in Büroimmobilien- und Infrastrukturprojekte.

Dem indischen Immobilienmarkt werden hohe Wachstumsraten vorhergesagt: Schätzungen zufolge wird der jährliche Neubedarf an Wohnungen in den kommenden Jahren bei 10 Millionen Einheiten liegen. Bei Büroflächen wird für die kommenden fünf Jahre eine Nachfrage von mehr als 55 Millionen Quadratmeter prognostiziert.

Nach Ansicht des Emissionshauses bleibt dieser Trend auch von den jüngsten Terroranschlägen in Mumbai weitestgehend unberührt: „Diese Nachfragen werden sich auch unter dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse nicht reduzieren, wir gehen von keiner wesentlichen Beeinflussung der Ereignisse auf den Fonds aus", so Frank Simon, Vorstand der Trend Capital.

„Die Anschläge erinnern an Momente, wie wir sie in London, New York, Tokio oder auch Madrid erleben mussten. Auswirkungen auf die Immobilienmärkte waren, wenn überhaupt, nur für wenige Monate zu vermerken“, erklärt Simon weiter.

Bei der Auswahl der Fondsimmobilien wird Trend Capital der Immobilienberater Colliers International zur Seite stehen. Für die Festlegung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ist Pricewaterhouse Coopers verantwortlich. Die geplante Laufzeit des Fonds „Indien 1 Beteiligung“ beträgt vier Jahre, das Fondsvolumen liegt bei 50 Millionen Euro. Anleger können sich ab einer Summe von 10.000 Euro an dem Projekt beteiligen. Das Emissionshaus stellt eine jährliche Rendite von 18 bis 22 Prozent in Aussicht.