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Trend: Wohnimmobilien werden billiger

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Die Preiskurve für Neubauwohnungen zeigt ebenso wie bei Neubau-Häusern in den letzten drei Monaten unverändert nach unten. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Immobilienindex IMX von Immobilienscout24. Der IMX wird auf Basis von über acht Millionen Immobilienangeboten gebildet.

Auch der Index für Bestands-Wohnungen sank in den letzten drei Monaten - um vier Prozentpunkte, nachdem die Preise dort zu Anfang des Jahres noch eine stabile Entwicklung durchlaufen haben. Lediglich bei Häusern im Bestand, deren Preiskurve schon seit Jahresbeginn nach unten zeigt, scheint ein Ende des Abwärtstrends in Sicht.

Metropolen: München bleibt Spitze, Köln verliert

Entgegen dem Bundestrend konnten die Preise für Wohnungen in München im letzten Quartal weiter zulegen. So ist der IMX für Neubauwohnungen in den letzten drei Monaten um 2,5 Prozent gestiegen. Im Bestand betrug die Steigerung 1,6 Prozent. Und auch der Häusermarkt in München entwickelt sich robust auf hohem Niveau.

Anders in Köln: Dort sind im letzten Quartal die Preise in allen Segmenten gesunken. Insbesondere der Index für neu gebaute Wohnungen ist seit Jahresbeginn um rund 9 Prozent gesunken (siehe Grafik).

„Derzeit werden die Preissteigerungen aus dem Vorjahr korrigiert, wobei auch saisonale Faktoren den derzeitigen Abwärtstrend deutlich beeinflussen", kommentiert Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung bei
Immobilienscout24. Die Chancen für eine mittelfristige Stabilisierung stehen laut Kiefer jedoch sehr gut, da das günstige Zinsniveau einen positiven Einfluss auf die Nachfrage nach Immobilien hat.

Zu den detaillierten Ergebnisse des IMX

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