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Gesunde Lebensmittel Trend zur nachhaltigen Ernährung schmeckt den Anlegern

Fleischloser Burger
Fleischloser Burger: Bio-Lebensmittel erwirtschafteten 2019 rund 45 Milliarden Euro Umsatz, allein in Europa – und die Tendenz steigt. | Foto: Imago Images / AFLO

Du bist, was du isst! Was so salopp klingt, hat vermutlich immer mehr Anspruch auf Richtigkeit. Schließlich spiegelt unsere Ernährung oft das wider, was uns wichtig ist. Vom Tierwohl über Regionalität bis zu einer körperbewussten Küche oder auch zur preissensiblen Ernährung. Und aus diesen unterschiedlichen Ansprüchen ergeben sich oft neue Anforderungen an die Lebensmittelindustrie, die Verbraucher glücklich machen und sich selbst für die Zukunft aufstellen will. Und das aktuell auch sehr gut schafft.

Umsatz von Bio-Lebensmitteln in 2020 bei plus 22 Prozent

Ganz oben steht bei uns das Thema Gesundheit. Bio-Lebensmittel erwirtschafteten 2019 rund 45 Milliarden Euro Umsatz, allein in Europa – und die Tendenz steigt. Ein Plus von 22,3 Prozent Umsatz konnte die Bio-Lebensmittel-Branche 2020 hierzulande verzeichnen. Die Landwirtschaft muss sich also mehr und mehr umstellen, um unserem Anspruch gerecht zu werden. Hinzu kommen die Anforderungen einer immer größer werdenden Weltbevölkerung, die ernährt werden muss. Bis 2050 rechnet die UN mit etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Planeten. Gleichzeitig können wir die Ackerflächen nicht beliebig vermehren. Innovative Lösungen müssen her – zum Beispiel mit modernster Technik.

Vom Feld bis zur Gabel – eine Chance für die Technik

Alles beginnt auf dem Acker, logisch. Aber gerade hier können Innovationen Schadstoffeinsätze immens reduzieren, Ernteausfälle vermeiden und gleichzeitig gesündere Lebensmittel produzieren. Ein US-Unternehmen nutzt beispielsweise Drohnen beim Pestizideinsatz und sprüht dank modernster Technik nur dort, wo es Sinn macht. Mit dem Ergebnis, dass rund 90 Prozent weniger Pestizide eingesetzt werden müssen. Und wenn gleichzeitig ein Online-Händler Gemüse liefert und dabei 89 Prozent seiner Transportbehälter dem Recycling zugeführt werden, schmeckt das auch der Umwelt. Sicherere Ernten, bessere Lieferungen – alles entspricht zum einen dem Wunsch von Verbrauchern und zum anderen den Anforderungen einer wachsenden Welt. Aber auch die Fleischindustrie steht vor großen Umbrüchen.

Fleisch, das nie eine Weide gesehen hat

Alles beginnt im Stall? Denkste! Fleisch ist – Stand heute – unsere zuverlässigste Proteinquelle. Aber auch eine der größten Ursachen für Umweltschäden. Allein ein einzelnes Burger Patty erzeugt rund 2,5 Kilogramm CO2, verbraucht 2.500 Liter Wasser und benötigt etwa 7 Quadratmeter Fläche.
Doch mittlerweile hat die Forschung alternative Proteinquellen erschlossen und kann „Fleisch aus dem Labor“ erzeugen. Das kann 99 Prozent weniger Wasser, 93 Prozent weniger Fläche benötigen und 90 Prozent weniger CO2 erzeugen. Gerade hier kann mit Forschung nicht nur etwas für die Umwelt getan werden, sondern auch etwas gegen den globalen Hunger.

Nachhaltige Ernährung und Kapitalanlage

Klingt schmackhaft, aber hat das wirklich eine Zukunft? Gute Frage, natürlich sind Prognosen schwer. Aber der Anspruch der Verbrauchenden ändert sich und eine sich wandelnde Natur macht ein Umdenken unumgänglich. Gerade die Tatsache, dass es hier nicht „nur“ um Umweltschutz, sondern auch um eine wachsende Bevölkerung und deren langfristige Ernährung geht, machen eine neue Lebensmittelbranche vermutlich langfristig relevant. Hinzu kommen weitere Beispiele neben den genannten, wie die Fischerei- oder Lebensmittellieferungsindustrie, die sich gerade ebenfalls neu erfinden.

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Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.
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