Und Südkorea und Taiwan sind in puncto High-Tech und Digitalisierung mittlerweile unverzichtbare globale Schwergewichte mit qualitativ immer höherem Reifegrad. Apropos Taiwan, eine Invasion macht für die Chinesen wenig sind. Sie würden den Zugang zu hochleistungsfähigen Halbleitern verlieren und damit ihre wirtschaftlichen Probleme weiter erhöhen.
Nicht zuletzt würden sie zum Paria-Staat. Dagegen spricht auch, dass die westliche Welt an der Ein-China-Politik festhält und Taiwan insofern nicht als eigenständigen Staat anerkennt. Auch diese Länder bieten positive Aktien-Perspektiven.
Grafik 3: Aktienmärkte der Schwellenländer
Dennoch befinden sich Aktien der Schwellenländer im „Sonderangebot“. Im Vergleich vor allem zu den USA verfügen sie über ein deutlich niedrigeres Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das verleiht ihnen grundsätzlich weiteres Nachholpotenzial.
Grafik 4: Aktien-KGV-Bewertung für Schwellenländer, USA, Eurozone, Deutschland und Japan
Nicht zuletzt überflügelt das auf 12-Monatssicht erwartete Gewinnwachstum der Schwellenländer das der etablierten Industrieländer klar.
Grafik 5: Erwartetes Gewinnwachstum Schwellenländer, USA, Japan, Eurozone und Deutschland

