Das Allianz-Gebäude. Foto: Getty Images

Das Allianz-Gebäude. Foto: Getty Images

Trotz Gewinnrückgang

Allianz will noch eine Vermögensverwaltung kaufen

Gewinnrückgang bei der Allianz: Der operative Gewinn ging im zweiten Quartal um 17,2 Prozent auf 2,4 Milliarden zurück. Das teilte Europas größter Versicherer am Freitag mit.

Das Vermögen, das die Allianz für Dritte verwaltet, schrumpfte in den vergangenen drei Jahren von 1,4 Billionen Euro auf 1,3 Billionen Euro. Das lag vor allem daran, dass Anleger ihre Gelder aus den Anleihefonds der Vermögensverwaltungs-Tochter Pimco abgezogen hatten. Und es geht wohl so weiter. „Die Nettoabflüsse bei Pimco haben sich verlangsamt, jedoch sind wir dort noch nicht am Ziel“, erklärte Allianz-Chef Oliver Bäte bei der Präsentation der Geschäftszahlen. 

"Start-ups oder anderen Gesellschaften, die passen könnten"

Trotzdem bleibt das Interesse der Allianz an der Übernahme von Asset Managern ungebrochen. Denn der Versicherungskonzern plant weitere Zukäufe von Vermögensverwaltern. Man halte Ausschau nach Start-ups oder anderen Gesellschaften, die passen könnten, erklärte der Allianz-Finanzvorstand Dieter Wemmer. 

Am Jahresanfang übernahm Allianz Global Investors bereits den Londoner Anleihen-Manager Rogge Global Partners.

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