Lesedauer: 2 Minuten

Trotz IDD und Mifid II BCA-Vorstand Frank Ulbricht: „Honorarberatung setzt sich nicht durch“

BCA-Vorstand Frank Ulbricht (links) mit Journalisten und BCA-Marketingleiter Mirko Faust (ganz rechts) auf dem BCA Pressedialog in Frankfurt
BCA-Vorstand Frank Ulbricht (links) mit Journalisten und BCA-Marketingleiter Mirko Faust (ganz rechts) auf dem BCA Pressedialog in Frankfurt | Foto: Svetlana Kerschner

Der Countdown läuft: Der Gesetzgeber arbeitet an der Umsetzung der EU-Versicherungsvermittlungsrichtlinie IDD und der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II in deutsches Recht. Indem er für Provisionsvermittler in der Finanz- und Versicherungsbranche strengere Auflagen plant, will der Gesetzgeber vor allem Anleger und Versicherte schützen und die Honorarberatung stärken.

Doch funktioniert das? „Wir bei BCA merken keine Nachfrage nach Honorarberatung, weder im Versicherungs- noch in Haftungsdach-Geschäft“, erklärt BCA-Vorstand Frank Ulbricht auf dem BCA Pressedialog in Frankfurt. Der BCA habe gerade einmal eine einzige Honorarberaterin, die im Wertpapierbereich aktiv sei.

Honorarberater nicht vergleichbar mit Rechtsanwalt

Warum das so ist? „Die Honorarberatung lässt sich im Moment bei Endkunden nicht durchsetzen“, erklärt Ulbricht. Das Problem sei die mangelnde Zahlungsbereitschaft, insbesondere im Versicherungsbereich.