Trotz Konkurrenz durch IT-Dienstleister

Bankfilialen sterben nicht aus

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Die meisten Firmenkunden beziehen ihre Finanzdienstleistungen nicht nur bei ihrer Hausbank oder anderen Banken, sondern auch von Unternehmen aus anderen Branchen. Das geht aus der Global Commercial Banking Survey, einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hervor. 

66 Prozent der Firmenkunden in Deutschland nehmen die Leistungen der sogenannten Nicht-Banken in Anspruch. Dabei sind vor allem Kreditkartenanbieter und Telekommunikationsdienstleister gefragt. Diese stellen beispielsweise Zahlungsverkehrslösungen inklusive der zugehörigen Infrastruktur bereit. 

Doch nicht in allen Bereichen sind die Firmenkunden bereit, auf die Leistungen einer Bank zu verzichten. So bezieht zwar fast die Hälfte (46 Prozent) der befragten Firmenkunden ihre Handelsfinanzierungen von einer Nicht-Bank. Auch bei Hypothekendarlehen weichen 39 Prozent auf externe Anbieter aus. Doch wenn es um Investmentbanking, Fusionen und Übernahmen, Neukreditaufnahmen oder Liquiditätsmanagement geht, vertraut nicht einmal ein Drittel der Befragten bankenfremden Anbietern.

Online versus Filiale

Obwohl viele Kunden bei der Kommunikation mit ihrer Bank digitale Kanäle nutzen, wollen nur die wenigsten auf persönliche Beratung in der Bankfiliale verzichten, so ein weiteres Studienergebnis. Vor allem wenn es um Beratung, Prüfung der Kreditlinie beziehungsweise der Bonität und um Konto-Verwaltung geht, setzt jeweils knapp die Hälfte der Befragten auf das traditionelle Vier-Augen-Gespräch.   
>> Die gesamte Studie finden Sie hier

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