Trotz offener Fragen

Mifid II geht zur ESMA

Die Beratungen zur geplanten Finanzmarktrichtlinie Mifid II enden am heutigen Montag. Danach geht das mehr als 2.000 Seiten umfassende Papier an die European Securities and Markets Authority (ESMA). Dabei lässt der Entwurf viele Fragen offen. Das wurde bei der offenen Anhörung am 19. Februar in Paris deutlich.

Medien, deren Vertreter vor Ort waren, berichten von Unklarheiten bezüglich der Liquiditätseinstufungen der Finanzprodukte. Dabei hängen die Anforderungen in einem hohen Maße davon ab, wie liquide ein Finanzinstrument ist.

Doch wie stellt man die Liquidität zahlreicher Finanzprodukte, die unter die geplante Richtlinie fallen, fest? Die Betrachtung von jedem einzelnen Finanzinstrument sei nicht praxistauglich, zitiert Börse online die Aufseher. Andererseits bestünden Branchenvertreter auf einem möglichst detaillierten, kleinteiligen Ansatz, der den Besonderheiten einzelner Produktgruppen gerecht werden soll. Daher stehe es noch nicht fest, wie viele Klassen und Unterklassen es im Mifid II geben wird.

Auch über die Frage ob die Liquiditätsabstufungen in einer Tabelle oder im Text festgehalten werden herrscht nach Angaben von Börse online keine Klarheit. 

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