Skulptur vor dem Gebäude der DZ Bank in Frankfurt: Das Zentralinstitut der Genossenschaftsbanken wird 25-prozentiger Anteilseigner an dem Start-up Trustbills

Skulptur vor dem Gebäude der DZ Bank in Frankfurt: Das Zentralinstitut der Genossenschaftsbanken wird 25-prozentiger Anteilseigner an dem Start-up Trustbills

Trustbills

DZ Bank beteiligt sich an Hamburger Fintech

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Die DZ Bank, Zentralinstitut der Volks- und Raiffeisenbanken, beteiligt sich nach eigenen Angaben erstmalig im Firmenkundengeschäft an einem Fintech-Unternehmen: Wie beide Unternehmen mitteilen, hat die DZ Bank 25 Prozent der Anteile an dem Hamburger Start-up Trustbills erworben.

Das 2015 gegründete Fintech will einen elektronischen Marktplatz einrichten, auf dem Forderungen von Unternehmen gehandelt werden können. Zielkunden sind institutionelle Investoren. Nach eigenen Angaben strebt Trustbills an, sich durch Beteiligung internationaler Großanken zu einer globalen Forderungsbörse für Unternehmen aller Größen zu entwickeln. Der Startschuss zum Handelsbeginn auf der Plattform steht noch aus.  

„Forderungen“ institutionellen Investoren schmackhaft machen

„Dass die DZ BANK als erster Investor an Bord gekommen ist, freut uns daher sehr. Derzeit führen wir Gespräche mit weiteren möglichen Partnern, um zusätzliche Regionen abzudecken und die Kapitalanlage in die attraktive, jedoch heterogene Asset-Klasse „Forderungen“ auch für institutionelle Investoren und Asset Manager so einfach wie möglich zu gestalten“, kommentiert Jörg Hörster, Gründer und Geschäftsführer der Trustbills, die jetzt bekannt gegebene Beteiligung.

Die DZ Bank sieht den Einkauf bei Trustbills nach eigenen Angaben als „wichtigen strategischen Schritt“, um das Firmenkundengeschäft der Genossenschaftsbanken digital auszubauen. Über den Kaufpreis bewahren die Parteien Stillschweigen.

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