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Turbo-Kapitalismus: Feuer unterm Dax

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Lev-Dax x 4 – was schon klingt wie eine neue Marke für Leichtlauf-Öl, ist der neue Flitzer aus dem Rennstall der Deutschen Börse, der viermal so schnell fährt wie der Klassiker Dax. Selbst das Vorgängermodell Lev-Dax, lediglich doppelt gehebelt, wird im Schatten des Neuen zur lahmen Ente. Um ihn besser von dem Turbo-Sprintern abzugrenzen, hängt die Deutsche Börse nun den Zusatz x 2 an den Namen. Wer dagegen auch Geld verdienen will, wenn der Dax im Rückwärtsgang fährt, kann das nun auch ebenfalls im vierten Gang tun. Der Short-Dax x 4 erreicht ebenfalls das Vierfache der täglichen Dax-Leistung – allerdings in die entgegen gesetzte Richtung. Um die Modellpalette abzurunden bringt die Börse gleichzeitig ein zweifach getuntes Modell auf den Markt, den Short-Dax x 2. Den gab es zuvor noch nicht. Um Anleger bei extremen Kursausschlägen vor einem Totalschaden zu bewahren, hat die Deutsche Börse für jeden der Fonds das Tempo gedrosselt. Verliert ein Fonds an einem Tag mehr als 50 Prozent, drückt die Börse auf Not-Aus und beginnt untertägig einen neuen Berechnungsturnus. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich ein Anbieter von börsengehandelten Indexfonds (ETF) mit seinen Produkten auf die neue Hebelbühne begibt. Damit hätte Deutschland seine ersten vierfach gehebelten ETFs. Selbst den USA gibt es bisher nur dreifache (DAS INVESTMENT.com berichtete).

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