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UBS Economist Insights Gewinnmotivation
In den 1980er Jahren hat sich dies erstmals drastisch geändert. Mehr als die Hälfte der Gewinne wurde entweder ausgeschüttet, oder für Aktienrückkäufe verwendet. Dagegen wurden Expansionen fast ausschließlich durch Fremdkredite finanziert. Den Höhepunkt erreichte diese Entwicklung kurz vor der ersten Finanzkrise. Diese löste zwar aufgrund der damit verbundenen Kreditkrise kurzfristig einen Rückgang des Trends aus. Aber nur, um umso stärker zurückzukehren. Denn die mit der quantitativen Lockerung verbundene Attraktivität von Investment Grade Credits verhalf den Unternehmen wieder zu unglaublich günstigen Krediten.
Joshua McCallum und Gianluca Moretti von UBS Asset Management werfen im aktuellen UBS Economist Insights die Frage nach den richtigen und falschen Anreizsystemen und deren Auswirkungen auf. Denn wenn es für Unternehmen reizvoller ist, Geld von neuen Investitionen und damit von Wachstum abzuziehen, leidet das Wachstumspotenzial. Und je niedriger das Wachstumspotenzial, desto geringer ist die Wachstumsschwelle, bei der Reservekapazität verschwindet – und umso schneller steigt die Inflation. Höhere Zinsen würden aber wiederum den Unternehmen schaden, die viel Geld geliehenen haben, um Aktien zurück zu kaufen. Vielleicht ist das die Strafe für die Gier?
Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.

