UBS erweitert Dividenden-Fonds-Palette

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Die neuen Fonds von UBS haben ihren Anlageschwerpunkt in Asien beziehungsweise in den Schwellenländern. Urs Antonioli, Manager des UBS Schwellenland High Dividend Fonds fokussiert sich auf Telekom-Anbieter mit knapp einem Drittel Portfolioanteil, es folgen Finanzwerte mit 25 Prozent und IT-Dienstleister mit 16,4 Prozent. Größte Länderpositionen sind Taiwan mit 19,7 Prozent und Südafrika mit 14,8 Prozent. Antonioli strebt ein Portfolio mit bis zu 75 Titeln an und erwartet eine Dividendenrendite von 4,9 Prozent vor Abzug der Fondsgebühren. Der UBS Asien High Dividend Fonds wird von Portfoliomanager Shou-Pin Choo verwaltet. Choo bevorzugt aktuell mit etwa einem Viertel Portfolioanteil Taiwan, gefolgt von China mit 17,4 Prozent und Hongkong (15,2 Prozent). Auf Sektor-Ebene investiert der Manager zu 25 Prozent in Finanzwerte, dicht gefolgt von IT-Dienstleistern (21,8 Prozent) und Telekom-Unternehmen (19,6 Prozent). Derzeit strebt er ein Portfolio mit 40 bis 60 Titeln an. Die Dividendenrendite soll laut Choo 4,0 Prozent vor Abzug der Fondsgebühren betragen. Das jährliche reale Wirtschaftswachstum bis zum Jahr 2015 könne nach UBS-Berechnungen in Schwellenländern sechs Prozent, in Asien sogar acht Prozent betragen. Die UBS geht davon aus, dass durch das steigende Wirtschaftswachstum auch mit steigenden Dividendenausschüttungen zu rechnen ist. Schon in der Vergangenheit hätten sich die Unternehmen der Schwellenländer durch hohe Ausschüttungsquoten zwischen 30 und 45 beziehungsweise 50 Prozent ausgezeichnet. Mit 30 Prozent Dividendenausschüttung liegen die Unternehmen aus den Schwellenländern und asiatischen Märkten aber derzeit am unteren Ende dieser Quote.

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