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Haben sich doch noch zusammengerauft: Der britische Premier Boris Johnson (l.) und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.  | © Getty Images

Überraschende Einigung

Was Experten vom Brexit-Deal halten

Vertreter der EU und Großbritanniens haben in buchstäblicher letzter Minute ein neues Brexit-Abkommen vereinbart. Kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel verkündeten der britische Premier Boris Johnson und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die Einigung.

Hier eine Auswahl des deutschen und britischen Medienechos:

Neues Brexit-Abkommen: Später Sieg der Vernunft Der Spiegel

„Glücklich über das Abkommen, traurig über den Brexit“ – „Frankfurter Allgemeine Zeitung“

Johnson hat ein Dutzend Kröten geschluckt – Süddeutsche Zeitung

Any deal struck between Britain and the EU should be put to voters – The Economist

Juncker claims EU won't back extension while defending deal – The Guardian

Boris Johnson urges MPs to back his ‘great new deal’ on Super Saturday – as EU’s Juncker rules out ANY extension – The Sun

Auch verschiedene Finanzexperten haben bereits sich zum neuen Vorschlag für ein Abkommen geäußert:

Die Einigung bei den Brexit-Verhandlungen ist aus Sicht von ifo-Präsident Clemens Fuest ein sehr positives und wichtiges Signal, aber noch kein Durchbruch: „Wenn es zu einem Abkommen kommt, wird sich der wirtschaftliche und politische Schaden des Brexit in Grenzen halten. Der jetzt vorliegende Plan, Grenzkontrollen in Nordirland zu vermeiden und mittelfristig ein tiefes Freihandelsabkommen ohne Zölle anzustreben, wäre für alle Beteiligten eine gute Perspektive“, erklärt Fuest und ergänzt:  „Die Zustimmung des britischen Parlaments ist allerdings alles andere als sicher.“

Auch die Zustimmung der EU-27-Seite stehe noch aus, aber da scheinen die Widerstände derzeit geringer. „Es ist für alle Beteiligten von größter Bedeutung, einen harten Brexit zu vermeiden. Kurzfristig wäre ein No-Deal-Brexit eine Schwächung der ohnehin fragilen Konjunktur in Europa. Mittel- und langfristig würde er die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich beschädigen“, sagt Fuest.

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